Apr 22

Ich habe lange überlegt, ob ich mein Vista auf SP1 bringen soll. Eigentlich benutz ich Vista nur zum spielen. Aber genau hier liegt der Kasus Knaktus. Jedes mal wenn ich online zocken will muss ich dafür ein Lan Kabel quer durch die Wohnung ziehen, denn mein WLAN hat unter Vista mit diversen Verbindungseinbrüchen zu kämpfen. ( Was unter Linux übrigens nicht der Fall ist.. )

Und genau hier kommt für mich SP1 ins Spiel. MS verspricht uns nämlich im Rahmen seines ServicePacks gravierende Verbesserungen des gesamten Netzwerkstacks von Vista. Also frisch fromm fröhlich frei ans Werk und ein bischen nach Erfahrungen anderer Leute gegooglet. Und ZACK, schon tritt die Ernüchterung ein.

Das Vista SP1 harmoniert so gar nicht mit Dual Boot Installationen, naja nur dann nicht wenn man dem MS Bootloader abschwört und begeisterter GRUB User ist. Da bricht die Installation unweigerlich ab, WARUM ? Weil Vista unbedingt den MBR mit seinem BitDefender schätzen möchte. Dem geneigten User bleibt hier die Entscheidung leider nicht überlassen… Jetzt mal ehrlich Microsoft, da hättet ihr aber noch wesentlich wichtigiere Kriegsschauplätze gehabt als den MBR. Naja hier ein Kochrezept wie ihr euer Dual Boot System weiterfahren könnt und sogar die “Vorteile” von Microsofts Vista Service Pack 1 auskosten könnt.

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Mrz 16

Wer schonmal versucht hat Files die größer sind als 2 GB mit SCP zu kopieren ist vielleicht auch auf folgendes Problem gestoßen.

“Filetransfer aborted, file too large”

Was die Ursache dieses Problems ist kann ich nicht mit 100 prozentiger Sicherheit sagen. Meiner Meinung nach liegt an den 32Bit meines OS. Könnte eine Filesystembeschränkung sein oder mit den ulimits zusammenhängen. Ich weiss es leider nicht genau. Wer den genauen Grund kennt darf mir diesen gerne mitteilen.

Ich nutze den 2.6.22-14-gerneric Kernel 32Bit mit einem ext3 Filesystem.

Was ich aber dafür kenne ist die Lösung des Problems, und die sieht so aus:

ssh -C root@${remote_server} “cat $FILE | dd of=mein_file

Dieses Kommando erstellt das File in dem Directory in dem es ausgeführt wird

Es wird einfach das Source File per cat eingelesen und per Pipe an dd übergeben, der es wieder als “mein_file” ins lokale Directory schreibt.

Wer die ganze Geschichte noch tunen möchte sollte sich den dd Parameter bs mal genauer anschauen.

Da hier alles sequentiell geschieht, im Gegensatz zu scp, wo das Source File zuerst in den Speicher gelesen werden muss um die Größe zu bestimmen liegt die Vermutung nahe, das ich mit meinem TIP des 32 Bit Problems richtig liege…

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